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Sie stammte aus einer Herrscherfamilie und wäre sie in Akropong geblieben, wäre Anjama wohl Königinmutter geworden. Es kommt anders: Sie ist 12-jährig, als sie eine Missionarsfamilie auf deren Rückreise nach Basel begleitet. Hier bleibt sie bis zu ihrem Tod 1882. Begegnet sind wir Anjama erstmals vor rund drei Jahren. Für das Gemeindelexikon Riehen suchten wir… weiterlesen

Im August 1841 verabschiedet sich Catharina Gollmer-Schmidt von ihrer Familie in Basel. Wenig später verlässt sie mit ihrem Mann, einem frisch ordinierten Missionar, ihre Heimatstadt für immer. Sechs Monate später ist sie tot – im fernen Sierra Leone vom “Klimafieber” dahingerafft. Die Basler Mission als Heiratsvermittlerin Über Catharina Schmidts Leben ist nicht viel bekannt. Ein… weiterlesen

Im Februar 1791 reichte eine Gruppe von Bürger*innen vor dem Basler Rat Klage ein gegen neun Hintersassen – Einwohner*innen ohne Bürgerrecht –, die unerlaubterweise mit Gebrauchtwaren Handel trieben. Auf beiden Seiten waren ledige, verheiratete und verwitwete Frauen involviert. Der Konflikt ermöglicht einen seltenen Blick auf wirtschaftliche Aktivitäten von Frauen im 18. Jahrhundert, mit denen sie… weiterlesen

«Weshalb gibt es in Basel so viele Strassen mit französischen Namen? … wunderte sich Andrin bei unserem Besuch in der Basler Primarschule Isaak Iselin. André Salvisberg hat geantwortet. Er ist Historiker und hat bereits viele Bücher über Basel geschrieben. Darunter eines, das bestens zu Andrins Frage passt: Das Buch “Die Basler Strassennamen”. Unterwegs mit André… weiterlesen

Verfall von Disziplin und Sitten – so lautete ein Vorwurf gegen die Frauen im Kleinbasler Kloster Klingental. Mitte des 15. Jahrhunderts hatten sich in ganz Europa schon viele Klöster einer Reform unterzogen. Für geistliche Frauen bedeutete das vor allem strenge Klausur und Verzicht auf persönlichen Besitz. Die Kleinbasler Nonnen wollten sich der strengeren Regeltreue nicht… weiterlesen