Quellen

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Basel, 374 n. Chr.
Blick auf die befestigte Siedlung auf dem Münsterhügel, die Ansiedlung im Birsigtal und die rechtsrheinische Kleinfestung (Munimentum). Rekonstruktionszeichnung: Archäologische Bodenforschung des Kantons Basel-Stadt
Basel-Schneidergasse/Stadthausgasse
Um 1250 n. Chr. blühten in Basel Handel und Handwerk. Die mittelalterliche Stadt dehnte sich damals über 350 000 m2 aus und war durch starke Mauern geschützt. Beidseits am kanalisierten Birsig standen Steinhäuser, welche Holzbauten und die alten Wehrtürme immer mehr verdrängten. Rekonstruktionszeichnung: Archäologische Bodenforschung des Kantons Basel-Stadt
Büstenreliquiar der heiligen Ursula aus dem Basler Münsterschatz
Die Büste wurde für die 1254 aus Köln gestifteten Reliquien der heiligen Ursula aus der legendären Schar der 11‘000 Jungfrauen geschaffen. Vielleicht entstand sie um 1326, als der Domherr Jacob von Gebwiler die Kapelle der Elftausend Jungfrauen im Münster stiftete. Die rechteckige Öffnung auf dem Haupt erlaubte den Blick auf die Reliquie. In ihrer Schlichtheit und der maskenhaften Betonung ihrer Gesichtszüge besitzt die Büste fast suggestive Wirkung.
Quelle: Historisches Museum Basel
Geschichte der Universität
Die Basler Rektoratsmatrikel, in handschriftlicher Form von 1460 bis 2000 geführt, enthält Angaben zum jeweiligen Rektor sowie die Listen der eingeschriebenen Studenten und stellt so eine wichtige Quelle für die Geschichte der Universität Basel dar. In Band 1 ist zudem die Eröffnung der Universität in Bild und Text festgehalten. Der erste Rektor war der im Bild zur Linken kniende Georg v. Andlau (ca. 1390-1466).  550 Jahre Universität Basel.
Päpstliche Stiftungsbulle für die Universität
Am 12. November 1459 stellte Papst Pius II. die Stiftungsbulle für die Basler Universität aus. Nach einer kurzen und intensiven Planungsphase konnte die Universität bereits am 4. April 1460 feierlich eröffnet werden. Quellen: Staatsarchiv Basel-Stadt, St. Urk. 1658 und 550 Jahre Universität Basel.
Basler Buchdruck
Der kirchenrechtliche Kommentar des Erzbischofs von Palermo, Nicolaus de Tudeschis (1386-1445), wurde in der Basler Offizin des gebürtigen Strassburgers Michael Wenssler gedruckt. Wenssler gilt als einer der bedeutendsten frühen Basler Buchdrucker und beschäftigte zeitweise bis zu 30 Angestellte. Nicolaus de Tudeschis: Lectura super quinque libros decretalium, Bd. 2/2, Basel, 1477. (Das Werk gehört auch zum Bestand der UB Basel)
Frühneuzeitliche Darstellung Basels
Bauten und Topographie der Stadt, Ansicht aus der berühmten Weltchronik des nürnberger Stadtarztes Hartmann Schedel von 1493. Quelle: Basler Bauten. Video zu Schedels Weltchronik
Reformationsgeschichte
Disputation in Baden 1526 zwischen Johannes Eck, der die katholische Partei anführte und Johannes Oekolampad, dem Anführer der kirchlichen Reformpartei in Basel. Quelle: Heinrich Bullinger, Reformationsgeschichte, Abschrift Zürich 1605-06.
Medizingeschichte
Andreas Vesalius (1514–1564), Begründer der neuzeitlichen Anatomie, hielt sich 1543 rund ein halbes Jahr in Basel auf, um hier die Drucklegung seines Hauptwerks, der «Humani Corporis Fabrica» zu überwachen. Das Skelett einer öffentlichen Sektion, die er in jener Zeit in Basel durchführte, steht heute im Anatomischen Museum der Universität und gilt als das älteste dokumentierte Skelettpräparat der Welt. Quelle: Andreas Vesal, De Humani Corporis Fabrica, 1543.
Kleinkinderschule in der Utengasse, fotografiert von August Höflinger, 1858.
Baumwollstation in Dawromadam
1861 liess die Basler Handelsgesellschaft in Dawromadam am Ufer des Volta, im heutigen Ghana, eine Baumwollstation errichten. Die Träger transportierten die ca. 30 kg schweren Ballen oft mehrere Tagesmärsche weit auf dem Kopf. Die Station brannte 1864 ab, wurde wieder aufgebaut und schliesslich auf den Umschlag von Palmöl umgerüstet. Quelle: Wanner, G.A., Die Basler Handels-Gesellschaft A.G. 1859-1959, Basel 1959.
Die Asante
1876 wurde der Zweimaster für die Basler Handelsgesellschaft als Eisenkonstruktion fertiggestellt. Ihr Name zeugte vom Wunsch der Gesellschaft, ihre Mission nach Ashanti auszudehnen. Das Schiff wurde 1882 von der Gesellschaft verkauft. Quelle: Wanner, G.A., Die Basler Handels-Gesellschaft A.G. 1859-1959, Basel 1959.
Fasnacht 1887 vor dem Rathaus. (Quelle: Staatsarchiv Basel-Stadt, Neg_A_0089)
Flanieren am Rhein nach 1903. Quelle: Höflinger-Archiv.
Fasnacht 1938 auf der Kunsteisbahn St. Margarethen. (Quelle: Staatsarchiv Basel-Stadt, NEG_06102_b)
Elsässer Flüchtlinge am Grenzübergang Lysbüchel, 25.11.1944. (Quelle: Staatsarchiv Basel-Stadt, BSL 1013 1-25 4)
«Moderne» trifft «Vormoderne» auf der Kreuzung am Dorenbachviadukt, 6.9.1960. (Quelle: Staatsarchiv Basel-Stadt, BSL 1013 1-1435_0001)
Kundgebung für das Frauenstimmrecht, 1. Februar 1960. (Quelle: Staatsarchiv Basel-Stadt, BSL_1013_1-1294_1)
Begutachtung von Wanduhren an der Schweizer Mustermesse Basel, 1963. (Quelle: Staatsarchiv Basel-Stadt, PA_1189b_B_2-47_(1)_8-16)
Demonstration der Progressiven Organisationen Basel vom 12. Februar 1972 für eine wohnliche Stadt. (Quelle: Staatsarchiv Basel-Stadt, BSL_1013_1-5320_1)