Ein Blick auf die Besucher\*innenzahlen des neuen Portals der Stadtgeschichte

Veröffentlicht am 17.5.2024 #Story

Im März 2024 wurde das neue Portal der Stadtgeschichte der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Besucher*innenzahlen sind beeindruckend, jedoch auch etwas schwer zu verstehen. Ein kurzer Tauchgang in das Datenmeer soll für Klärung sorgen.

Der Frühling brachte uns nicht nur die ersten vier Bände der neuen Stadtgeschichte, auch das digitale Portal von Stadt.Geschichte.Basel wurde im März der breiten Öffentlichkeit vorgestellt und erfreut sich grosser Beliebtheit, wie die Besucher*innenzahlen eindrücklich beweisen.

Mit stolzen 4.2k einzigartigen Besucher*innen und 4.7k Gesamtbesuchen übertrafen die Zugriffszahlen des März deutlich die des Vormonats. Eine Steigerung, die für unsere Plattform ein bedeutendes Wachstum signalisiert. Während im Februar 4.6k Seitenaufrufe zu verzeichnen waren, beobachteten wir im März 11.8k Seitenaufrufe, ein klares Zeichen für die wachsende Reichweite und das Engagement unserer Community.

Die Besucher*innenzahlen im Monat März 2024 auf einem Graphen abgebildet.
Die Auswertung von Plausible.io geben der Redaktion eine Indikation über das Verhalten der Besucher*innen.

Ein Blick auf die Besucherzahlen

Knapp 90% der Besucher*innen stammten aus der Schweiz, gefolgt von Deutschland mit knapp 8%. Interessant dabei, dass die Stadtgeschichte nicht nur in den beiden Basler Kantonen besucht wurde, sondern auch aus Kantonen wie Zürich.

  • Basel im Fokus: Basel-Stadt, das Herzstück unseres kulturellen Erbes, führte die Liste mit 1211 Besucher*innen an, was die starke lokale Verankerung und das Interesse an der städtischen Geschichte unterstreicht.
  • Nachbarschaftliche Neugier: Etwas mehr als die Hälfte der Besucher*innen aus Basel-Stadt, nämlich 756, kamen aus Zürich, was die Verbindung und das Interesse der Zürcher*innen an der Basler Geschichte betont.
  • Regionale Resonanz: Mit 660 Besucher*innen zeigte auch die Basel-Landschaft grosses Engagement, was die regionale Relevanz unseres Angebots untermauert.
  • Interkantonale Interessen: Aus dem Aargau verzeichneten wir 382 Besucher*innen, ein Beleg für die überregionalen Verflechtungen und das breite historische Interesse, das über Kantonsgrenzen hinweggeht.

Nachbarländer und darüber hinaus:

  • Die höchste Besucherzahl aus den Nachbarländern kam aus Deutschland mit 321, was auf kulturelle und historische Verbindungen hinweist.
  • Frankreich folgt mit 42 Besucher*innen, was möglicherweise ein wachsendes Interesse an der französischsprachigen Schweiz und deren Kulturgeschichte widerspiegelt.
  • Italien, trotz seiner geografischen Nähe, zeigt mit 24 Besucher*innen ein eher gemässigtes Engagement, was auf Sprachbarrieren oder spezifische Interessensgebiete hindeuten könnte.

Hier eine Analyse der Tage mit den höchsten Besucherzahlen:

  • 4. März: Ein signifikanter Anstieg auf 261 Besucher*innen lässt auf ein besonderes Ereignis oder eine beliebte Veröffentlichung an diesem Tag schliessen. Interessanterweise war die Bounce Rate an diesem Tag mit 70% relativ hoch. Auf verschiedenen Kanälen haben wir und unsere Kooperationspartner:innen zur Vernissage am 11.3. im Historischen Museum Basel eingeladen. 
  • 5. März: Die Zahlen erreichten mit 336 ihren Höhepunkt, und auch die Seitenaufrufe stiegen stark an auf 1.014. Die durchschnittliche Verweildauer und die Bounce Rate (143 Sekunden und 44% respektive) weisen auf ein starkes Engagement hin. Am 5.3. fand die Pressekonferenz statt, die rege besucht wurde und ein grosses Medienecho ausgelöst hat https://stadtgeschichtebasel.ch/blog/grosses-medienecho-nach-erscheinen-der-ersten-vier-baende
  • 11. März: 1051 Pageviews, 357 visitors am Tag der Vernissage.

Disclaimer

Wichtig dabei ist zu erwähnen, dass auf dem Portal die Messung der Besuche anonym und im Einklang mit der Europäischen Datenschutzgrundverordnung und dem Schweizer Datenschutzgesetz geschieht. Da wir auf eine umfassende und intrusive Messungsmethode wie zum Beispiel Google Analytics verzichten, wissen wir nicht im Detail, wie sich die Besucher*innen auf dem Portal verhalten.

Autor*in

Stadt.Geschichte.Basel